Analytische Psychokatharsis als ein neues Verfahren für psychosomatische Erkrankungen

Das Bild auf der Umschlagseite zeigt ein Tranguloid und verbildlicht damit ein mathematisch berechenbares und auch geometrisch (besser topologisch) anschauliches Bild sich einander durchschlingender Flächen. So schwer erkennbar und verknotet durchwoben muss man sich auch Körper und Seele des Menschen vorstellen, aber auch so verschiedene psychologische Verfahren wie es die Psychoanalyse auf der einen und die Meditation auf der anderen Seite sind. Es bedarf daher eines ebenso komplex strukturierten Verfahrens, um diese Vielschichtigkeit wissenschaftlich zu behandeln, aufzuschließen und neu zu formen. Ich habe dieses Verfahren „analytische Psychokatharsis" genannt, weil es psychoanalytische Erkenntnis mit kathartischer (reinigender, meditativer) Erfahrung in eben solch durchwobener Form verbindet.
Auf Seite 33 findet sich eine vereinfachte Zusammenfassung des Haupttextes. Wem der hier vorliegende Haupttext zu schwierig erscheint, weil er wissenschaftliche Aspekte besonders berücksichtigt, kann auch mit dieser vereinfachten Zusammenfassung beginnen und evtl. dann den Hauptteil lesen.



Literatur und Publikationen


Seit über dreißig Jahren arbeite ich als Arzt und Psychoanalytiker. Ziemlich am Anfang meiner Tätigkeit beschäftigte ich mich auch mit dem indischen Yoga. Ich hatte mit Kirpal Singh (dem Lehrer des Surat Shabd Yoga der Jahre 1949 – 1974) einige Gespräche und begleitende Erfahrungen, die etwas außergewöhnlich waren, obwohl sie – jemandem anderen erzählt – nichts so richtig davon wiedergeben.