Psyche und Soma

...Körper, Seele, Geist - ganzheitlich

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Herzsprache

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Eine Psychoanalyse des Herzens

Die Herzkranzgefäßerkrankung ist die moderne Zivilisationskrankheit schlechthin.

Sie äußert sich in Anfällen von Brustenge, "angina pectoris", vor allem bei Belastung, oder im Herzinfarkt, einem totalen Ausfall eines Herzmuskelbereiches. Die naturwissenschaftliche Forschung konnte die Ursache dieser Erkrankung bis heute nicht endgültig klären. Nur ein Teil der Infarkte können durch den vollkommenen Verschluß eines Herzkranzgefäßes erklärt werden.   Alternative Forschungen haben ergeben, daß auch Störungen im Herzmuskelstoffwechsel zum Infarkt führen können. Wegen der letztlichen Unklarheiten rein naturwissenschaftlicher Art hat sich schließlich das

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"Risikofaktormodell" relativ gut etablieren können. Es beruht rein auf epidemiologischen Untersuchungen, wonach zuviel Cholesterin im Blut, hoher Blutdruck, Rauchen, Diabetes, hohe Harnsäurespiegel, Bewegungsmangel und Streß die Hauptfaktoren sind, um verengte Herzkranzgefäße zu bekommen.

Aber auch dieses Modell hat nicht ausgreicht, die Herzkranzgefäßkrankheit zu erklären oder gar zu beseitigen. Psychologische und soziale Faktoren wurden zunehmend dis-kutiert. Bestimmte Verhaltensweisen, z.B. Streß gleichzeitig gegenüber Vorgesetzten und Untergebenen, wurden als Hauptfaktoren angeschuldigt. Doch auch diese und zahlreiche andere psychosoziale Modelle fanden keine endgültige Bestätigung und auch die Therrapie durch Medikamente, Chirurgie und Herzgruppen konnte das Problem dieser Krankheit bei weitem nicht lösen. Denn die Hauptursache liegt im einzelnen Subjekt selbst, ja gerade in seiner Art, Subjekt zu sein - und nicht darin, Objekt einer Naturwissenschaft oder Psychologie zu sein. Nur durch eine totale Rückwendung auf das Subjekt selbst, läßt sich ein Ansatz gewinnen, der jedem einzelnen helfen kann, bzw. in der jeder einzelne sich selbst helfen kann. Hierfür ist der psychoanalytische Ansatz von der Theorie her maßgebend, für die Praxis jedoch wird ein eigenes Verfahren erstellt.

Es beruht auf der Vorstellung, daß das von der Psychoanalyse her so benannte Unbewußte letztlich sprachlich, d.h. symbolisch, ja, fast möchte man sagen: linguistisch verfaßt ist. Was die Herzerkrankung angeht muß man aber von einer Körper-Linguistik ausgehen, d.h. wir brauchen Formeln, Formalisierungen, die man wie bei einer Meditation oder im autogenen Training einüben kann, die aber bis in die unbewußten Schnittstellen seelisch-körperlicher Art wirksam sind. Dafür eignen sich sogenannte FORMEL-WORTE, Formulierungen, die in einem Wort-Bild mehrere Bedeutungen vereinen, so daß ein derartiges FORMEL-WORT zwar keinen eindeutig zuordnenbaren Sinn mehr hat, dafür aber umso mehr ins Unbewußte eindringen kann. Eine klare Anleitung zum Einüben dieses Verfahrens wird gegeben. (Das Buch ist z.Zt. nur noch über den Autor beziehbar, da die erste Auflage von 3000 Stück ausverkauft ist und eine Zweitauflage noch nicht in Sicht ist)

 

 

literatureZu beziehen hier: email an Dr. Günter von Hummel

 

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