
Die Psychoanalyse ist im Grunde genommen ein Versuch, so Unterschiedliches wie Liebe und Wissenschaft zusammenzubringen. Man darf sich das allerdings nicht so krass vorstellen, wie es klingt, denn die Psychoanalyse versteht sich nicht als eine "objektive" Wissenschaft, sondern als eine Wissenschaft v o m Subjekt. Trotzdem gelingen ihr gewisse "Objektivierungen", Konkretisierungen all dessen, was im weitesten Sinne der Begriff Liebe umfaßt. Von allgemeinen mehr belletristischen und philosophischen Erörterungen ausgehend wird daher in diesem Buch versucht, bis zu einer "ars amandi", einer Liebeskunst, ja eben Liebesschule vorzudringen. M. Foucaults Eckpunkte in seinem Werk "Sexualität und Wahrheit", nämlich sich die "Macht ohne Machthaber" und den "Sex ohne Gesetz" denken zu müssen, dienen als Leitfaden.

Zu beziehen hier: Liebesschule
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