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Home Seelische Gesundheit Schlaflosigkeit - was dagegen tun?

Schlaflosigkeit - was dagegen tun?

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Schlaflosigkeit ist wohl immer noch eines der größten Probleme, die Menschen haben können. Die meisten Menschen wollen ein solches Leiden dennoch nicht mit definitiven Schlafmitteln wie etwa Barbitursäurepräparaten oder chemischen Tabletten aus der Diazepamreihe (Valium, Noctamid, Bicalm etc.) behandeln. Sie suchen Alternativen. Da gibt es natürlich pflanzliche Mittel, die Baldrian in hoher Dosierung oder eine Kombination von Baldrian mit Hopfen, Melisse und Passionsblume enthalten. Vielen Menschen helfen diese rein pflanzlichen Hilfen jedoch zu wenig. Daher sind andere Alternativen ebenso sinnvoll.

Dazu kann L-Tryptophan zählen, eine Aminosäure, also ein natürlicher Einweißbestandteil in seiner linksdrehenden Form. Etwas besser wirken manchmal Antihistaminika, also antiallergische Mittel, die natürlich wesentlich weniger eine Abhängigkeit erzeugen können wie die oben genannten chemischen Schlafmittel. Wenn auch das nicht hilft, sind auch antidepressive Mittel eine Alternative. Diese werden zwar chemisch hergestellt, sind aber ebenfalls wesentlich weniger abhängigkeitserzeugend als die gerade genannten definitiven Hypnotika. Als ideal hat sich hier das Trimipramin herausgestellt, das man in Tropfenform (etwa 20 Tropfen) oder als Tablette (25 mg) einnehmen kann. Für eine Depressionsbehandlung werden etwa die fünf- achtfache Menge verwendet, und so ist Trimipramin also niedrig dosiert eine echte Alternative zur Behandlung der Schlaflosigkeit. Gleichwertig kann auch Meprobamat gesehen werden, das es allerdings nur noch über die internationale Apotheke zu kaufen gibt. Ebenso kann auch mit Melperon (ich empfehle hier allerdings nur 10 mg) behandelt werden, das ein Neuroleptikum ist, in einer derart niedrigen Dosis jedoch kaum Nebenwirkungen und Abhängigkeitspotential hat.

Zusätzlich empfehle ich natürlich eine Psychotherapie oder ein psychotherapeutisches Übungsverfahren zur Behandlung der Schlaflosigkeit heran zu ziehen. Letzteres kann z. B. in einer erweiterten Form des Autogenen Trainings geschehen, wie ich es unter dem Begriff des „Konjekturalen Denkens“ (siehe link) veröffentlicht habe. Hier werden Formulierungen angeboten, die am Rande der Sprachlichkeit stehen und so nicht immer wieder neue Gedanken entstehen lassen. Denn die sind es ja, die einen nicht zur Ruhe kommen lassen.
 

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